Sykose


Die Sykose ist gemäss Hahnemann das zweite Miasma nach der Psora. Die sykotischen Erkrankungen äussern sich v.a. durch einen Überschuss z.B. von Absonderungen oder Wucherungen aller Art (Überschiessende Reaktionen). Der Übergang von der Psora zur Sykose kann fliessend gesehen werden. Vielfach wird durch Unterdrücken dieser meist zähflüssigen Absonderungen eine Verschlimmerung/Vertiefung des sykotischen Zustandes erreicht und darauf folgen die erwähnten Wucherungen, wie z.B. Warzen, Myome, etc.

Hahnemann's vergleichende Pathologie dazu war der Tripper.
Als Hauptmittel zur Sykose wird Thuja (Auffallende Verwandtschaft zu Warzen etc.) genannt. Die Nosode zu diesem Miasma ist Medorrhinum.

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