Miasma - Miasmen


Hahnemann bemerkte, dass gut behandelte Krankheiten immer wieder auftauchen konnten. Z.B. konnte der selbe Patient mehrere Male im Jahr erfolgreich auf den gleichen Schnupfen behandelt werden, jedoch kam dieser nach geraumer Zeit immer wieder, er war anfällig für diese Erkrankung. Hahnemann nannte die Anfälligkeit, Miasma, eine tiefer liegende "Grundkrankheit". Heute würden wir diesen Zustand wahrscheinlich "Vererbung" oder ähnlich nennen.

Er teilte diese Miasmen in drei Stufen ein:

- Psora
- Sykose
- Syphilis

In der heutigen Zeit wurden die Miasmen um weitere Stufen unterteilt und verfeinert. Hier gibt es viele verschiedene Richtungen. Eine im Moment sehr populäre Miasmatik betreibt Rajan Sankaran, welche jedoch unter Homöopathen sehr umstritten ist.
Eine weitaus klarere, und im Sinne der klassischen Homöopathie gerecht werdende, Miasmatik umschreibt Dr. P. Vijayakar aus Indien. Er adaptiert die Miasmatik auf die Genetik der heutigen Zeit und macht diese somit sehr gut verständlich. Für die Fachleute unter Ihnen kann ich „Die Gesetzmässigkeiten der Miasmen“ von Dr. P. Vijayakar sehr empfehlen, siehe weitere Bücher des Autoren unter Buchtipps.